Alltag in Shanghai

Irgendwann holt einen auch in Shanghai der Alltag ein, und irgendwann hat man in Shanghai auch alles gesehen. Und da diese Stadt doch etwas künstlich hochgezogen wurde passiert das ziemlich schnell. Da ziehen einen nur noch die kleinen Beobachtungen beim Gang durch die Straßen hoch.

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Silvester in Hongkong – Macao Edition

Wenn man schon mal in Hongkong ist kann man auch mal nach Macao (aber an dieser Stelle eine Warnung: spätestens wenn man das macht ist der Pass voll mit Stempeln)

Macao ist eine absolut nicht schöne und nciht sehenswerte Stadt. Das einzige was es dort gibt sind Casinos, und denen hat sich alles unterworfen. Auch Macao ist zweigeteilt. Eine Halbinsel und zwei Inseln, wobei die letzteren Beiden mittlerweile mit künstlichen Aufschüttungen zusammengefasst wurden damit man endlich einen „Strip“ ähnlich wie beim großen Vorbild bauen kann.

Dabei haben die größten drei Casinos der Stadt das große Vorbild beim Umsatz schon längst überholt

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Silvester in Hongkong – Teil 3

Nach der bereits erwähnten „Schmach von Hongkong“ musste der Stadt erst einmal der Rücken gekehrt werden – das hatte sie verdient. Dazu hat Hongkong einen weiteren Teil parat: Die zahllosen Inseln im Perlflussdelta.

Als Schlussfogerung zu Hongkong bleibt: Alles ist beser als in China, aber es ist immernoch alles voller Chinesen

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Silvester in Hongkong – Teil 2

Der zweite Tag in Hongkong war der letzte Tag des Jahres 2010, der Tag des Jahreswechsels, der Tag der „Schmach von Hongkong“, und damit auch der Grund warum hier so lange ncihts neues war – dieser Tag brauchte lange bevor er verdaut wurde

An dieser Stelle also ein kleiner Tip: NIEMALS (!!!) 5 Stunden lang in Hongkong auf ein Silvesterfeuerwerk warten. Denn wei bereits erwähnt feiern die das gar nicht, dementpsrehcend nehmen die das Feuerwerk auch nicht ernst und sowas wie man da zu gesicht bekommt.. das kann man heutzutage mit drei Wunderkerzen und nem Feuerzeug besser machen

Dennoch ein paar erklärende Worte: Der Tag war dem Festlandteil Hongkongs, „Kowloon“ gewidmet. Der Teil wo nicht alles voller  fancy Bankgebäude und voller Armani-Kaufhäuser mit Armani-Blumenläden ist.

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Silvester in Hongkong – Teil 1

Da zu Silvester in Shanghai nichts los sein sollte, da die Chinesen sich für das Fest eher wenig interessieren, und die Firma auch leergefegt war musste eine andere Location gefunden werden. Und was liegt da näher als Hongkong wo man durch den langfristigen Einfluss ihrer Majestät noch ein bisschen westliche Silvesterstimmung vermuten würde.

Hongkong ist prinzipiell China für Einsteiger. Alles spricht englisch, alles ist etwas sauberer, der Verkehr weniger tödlich, die Luft original chinesich und auch sonst vieles sehr chinesisch, nur die Preise sind 120% europäisch.

HK besteht aus mehreren Teilen, einer davon ist Hingkong Island dem der erste Tag des Ausfluges gewidmet war. HK Island ist das zuhause aller Banker dieser Welt, dementsprechend ist es deutlich einfacher einen Burberry-Schal oder die neue Gucci-Tasche mit dem passenden Ferrari zu finden als eine Flasche Wasser.

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Frohe Weihnachten – oder wie eine Übersetzungsseite sagt: 圣诞节快乐

Weihnachten in Shanghai – man sollte meinen Chinesen feiern dieses Fest nicht.. aber weit gefehlt !

Weihnachten ist für Chinesen ein guter Grund Sachen zu kaufen – viele Sachen. Und alles ist wunderbar kitschig dekoriert und einfach over the top!

Immerhin hält das Paulaner-Brauhaus einen wunderbaren Weihnachtsmarkt für die deutschen bereit

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Ein Wochenende in Peking – Tag 3

Da Chinesen schon immer etwas paranoid waren und sich bevor sie sich im Internet virtuell  eingemauert haben auch physisch eingemauert haben um Schutz vor den Mongolen zu haben steht jetzt im halben Land eine Mauer.

Diese Mauer ist wohl die Touristenattraktion schlechthin und wird von Chinesen und anderen Völkern besucht bis kein Platz mehr ist zum laufen – Es sei denn es ist Mitte Dezember und die Temperaturen liegen bei geschmeidigen -8°C

Prinzipiell ist die Mauer selbsterklärend. Man wird mit einer Seilbahn hochgefahren, geht 100m nach rechts, geht 100m nahezu senkrecht eine Treppe hoch, stellt sich auf einen Turm, dreht sich drei mal um, geht zurück zur Seilbahn, nimmt dann aber die Sommerrodelbahn (deutsche Produktion!) und zurück zum Fahrer. Alles ist wunderbar restauriert, hier und da ne Überwachungskamera und ein Verkäufer mit überteuerter Cola (aber ohne Snickers).

Aber man kann entkommen wenn man auf dem Turm durchs Fenster klettert, denn dann wartet ein Stück unreastaurierter Mauer, alles ist ncoh ein bisschen steiler, der Weg ist kaum erkennbar, die Mauer komplett in ihre Einzelteile zerbrochen. Endlich also wieder authentisches China – und der Wartungszustand den wir von diesem Land gewohnt sind

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Ein Wochenende in Peking – Tag 2

Zweiter Tag in Peking – noch mehr Touristenziele – noch mehr Pekingente

Da in Peking so ziemlich alles und jeder seinen eigenen Tempel hat und wir nach der Tour durch die verbotene Stadt noch nciht genug hatten von traditioneller chinesischer Architektur ging es in die Tempel der Lamas, des Konfuzius und in den Tempel der Kaiser der Ming- und Qing Dynastien, allesamt auch bekannt als Lamatempel, Konfuziustmpel und Himmelstempel

Der Lamatempel ist ein buddhistischer Tempel mit der größten Maitreya-Statue die ich je gesehen habe – glaube ich. Dieser Tempel wird vom buddhistischen Teil der Pekinger Bevölkerung auch noch als Anlaufstelle für Gebete genutzt – und praktischerweise ist auch für jedes WehWehchen ein Spezialbuddha vorhanden. Außerdem hält der Tempel immer einen Thron bereit falls der Dalai Lama mal vorbeikommt. Als ob..

Nächster Tempel war der Konfuziustempel. Da steht dann allerdings kein Thron bereit, denn Konfuzius wird wohl eher nicht mehr vorbeischauen.

Außerdem folgte der Himmelstempel oder Himmelsaltar oder wie auch immer der genannt wird, welcher anscheinend DAS Wahrzeichen Chinas ist. Meiyou. Aber für den interessierten Leser: Da wurden Tiere getötet (Ok, laut Schild wurde streng genommen ein Kalb verbrannt, dann geopfert und anschließend wieder verbrannt (so stand es auf der Infotafel))

Zum Abendessen ging es dann auf den Nachtmarkt wo es allerhand Leckereien und Mutproben gab („Sheeeeeep Peeeenis“ “ Sheeeep Testicles“)

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Ein Wochenende in Peking – Tag 1

Erster Tag und natürlich mussten es die klassischen Touristenziele sein: Platz des himmlischen Friedens und die verbotene Stadt!

Der Platz des himmlischen Friedens wär sichelrich ein unheimlich eindrucksvoll großer Platz – hätte man nicht zuerst für irgendeinen komischen, alten, toten Kerl ein Maosuleum hingestellt und dann noch ein Paar raumtrennende LED-Propagandatafeln hingestellt. So war es dann doch nur ein großer Platz mit einigen offensichltichen Sicherheitskräften (die mit den grünen Uniformen), einigen nicht so offensichtlichen (die mit den roten Armbinden) und einigen die man nicht erkennen sollte, welche sich allerdings dennoch auffällig benommen haben.

Schön war es auch, dass der komplette Platz rundrum mit Sicherheitskontrollen (incl. Röntgengeräten und wirklich zupackenden Kontrolleurinnen) abgeriegelt wurde. Wovor hat man da bloß Angst?

Die verbotene Stadt  ist ein riesiges, eindrucksvolles Labyrinth aus Toren, Tempeln, Konkubinenzimmern, Ankleidezimmern, Auskleidezimmern, Räumen zum Essen, Opfern, Üben, Schlafen, Beischlafen und anderem Gerümpel. Allerdings ist es einfach Overkill an chinesischen, traditionellen Gebäuden. Und leider ist auch diese tolle Atmosphäre der verbotenen Stadt, dass man dort noch hautnah erlebt und spürt wie es am Hofe des Kaisers zuging, wie gelebt wurde, eher ein Gerücht.

Dennoch ist es eindrucksvoll, dass ausgerechnet in China noch ein solch riesiges Monument der eigenen Kultur überlebt hat, und heute sukzessive restauriert wird (auch wenn überall steht, dass dies mit Geld von Amex geschieht)

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Ein Wochenende in Peking – Ein Paar Worte im Voraus

und bevor am Ende Beschwerden kommen: ja- ein Wochenende hat nur 2 Tage, ja – 4 tage sind mehr als 2 Tage.

Aber für eine Reise nach Peking muss man schon etwas mehr Zeit einplanen. Das begann schon beim Flug der dank der „Air traffic Congestion“ geschmeidige 2 1/2 h verspätet  war. Ein Problem was China allerdings komplett nicht im Griff hat wie man an der Anzeigetafel sehen konnte. Schön war es dann auch zu sehen, dass die Flüge um  20 , 20:30, 21:00 Uhr alle vor dem 19:30 Uhr Flug gingen, während der 21:30 Uhr Flug mit dem 19:30 Flug abhob. (Es waren alles die selben Flugzeugmuster – die Ausrede lasse ich nicht gelten)

Angekommen in Peking lässt sich sofort ein Unterschied zu Shanghai erkennen: Alles ist unheimlich niedrig. Durch die traditionellen Hutongs welche (noch) die vornehmliche Wohnform darstellen wohnen hier vergleichsweise wenige Menschen auf großer Fläche.

Außerdem fällt auf, dass der Pekinger Taxifahrer deutlich wählerischer ist was seine Fahrgäste angeht und in der Regel auch keinen blassen Schimmer hat wo er ist und wo er hinsoll

Was allerdings in der selben Liga spielt ist der Smog! Glücklicherweise hatten wir an Tag 2 einen ekelhaft kalten Sturm, so dass ab Tag 3 der Himmel zu sehen war.

Ansonsten ist Peking kulturell deutlich anspruchsvoller als Shanghai. Peking als Stadt mit Historie hat ausreichend Sehenswürdigkeiten für Wochen (auch wenn man irgendwann sicherlich nicht mehr so richtige Begeisterung für Tempel, Pagoden und Tore zeigen kann).

Außerdem fühlt man sich in Peking noch besser überwacht beschützt. Mitunter kommt es auch shcon mal vor, dass die halbe Stadt gefüllt ist mit unauffälligen Männern in Zivilkelidung und mit FUnkgeräten. Aber liebe Pekinger Polizei: wenn ihr die Zivilleute im Stechschritt in einer Reihe marschieren lasst fällt das irgendwie auf!

Neben Prachtbauten für Partei und ein totes Parteimitglied hat aber auch Peking seine B-Seite. Die Hutong-Viertel die immernoch weite Teile der Innenstadt ausmachen sind nicht weit weg von klassischen Slums. Und was mit den Bewohnern dieser klassischen Hutongs mitsamt ihrer Stadtviertel geschieht sollte hinlänglich bekannt sein

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