Ein Wochenende in Peking – Ein Paar Worte im Voraus

und bevor am Ende Beschwerden kommen: ja- ein Wochenende hat nur 2 Tage, ja – 4 tage sind mehr als 2 Tage.

Aber für eine Reise nach Peking muss man schon etwas mehr Zeit einplanen. Das begann schon beim Flug der dank der „Air traffic Congestion“ geschmeidige 2 1/2 h verspätet  war. Ein Problem was China allerdings komplett nicht im Griff hat wie man an der Anzeigetafel sehen konnte. Schön war es dann auch zu sehen, dass die Flüge um  20 , 20:30, 21:00 Uhr alle vor dem 19:30 Uhr Flug gingen, während der 21:30 Uhr Flug mit dem 19:30 Flug abhob. (Es waren alles die selben Flugzeugmuster – die Ausrede lasse ich nicht gelten)

Angekommen in Peking lässt sich sofort ein Unterschied zu Shanghai erkennen: Alles ist unheimlich niedrig. Durch die traditionellen Hutongs welche (noch) die vornehmliche Wohnform darstellen wohnen hier vergleichsweise wenige Menschen auf großer Fläche.

Außerdem fällt auf, dass der Pekinger Taxifahrer deutlich wählerischer ist was seine Fahrgäste angeht und in der Regel auch keinen blassen Schimmer hat wo er ist und wo er hinsoll

Was allerdings in der selben Liga spielt ist der Smog! Glücklicherweise hatten wir an Tag 2 einen ekelhaft kalten Sturm, so dass ab Tag 3 der Himmel zu sehen war.

Ansonsten ist Peking kulturell deutlich anspruchsvoller als Shanghai. Peking als Stadt mit Historie hat ausreichend Sehenswürdigkeiten für Wochen (auch wenn man irgendwann sicherlich nicht mehr so richtige Begeisterung für Tempel, Pagoden und Tore zeigen kann).

Außerdem fühlt man sich in Peking noch besser überwacht beschützt. Mitunter kommt es auch shcon mal vor, dass die halbe Stadt gefüllt ist mit unauffälligen Männern in Zivilkelidung und mit FUnkgeräten. Aber liebe Pekinger Polizei: wenn ihr die Zivilleute im Stechschritt in einer Reihe marschieren lasst fällt das irgendwie auf!

Neben Prachtbauten für Partei und ein totes Parteimitglied hat aber auch Peking seine B-Seite. Die Hutong-Viertel die immernoch weite Teile der Innenstadt ausmachen sind nicht weit weg von klassischen Slums. Und was mit den Bewohnern dieser klassischen Hutongs mitsamt ihrer Stadtviertel geschieht sollte hinlänglich bekannt sein

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