Nach einer ausreichenden Anzahl „Venedigen des Ostens“ war es auch mal an der Zeit diese ominöse Stadt Shanghai zu besuchen von der immer alle redeten.
Also auf klassischen Touri-Pfaden (ich bin Bewohner der Stadt, kein Tourist…) ein Paar der wirklich ausgesprochen wenigen Sehenswürdigkeiten abklappern.
Beginnend beim Peoples Square wo uns auch gleich ein paar freundliche „Studenten“ aus „Peking“ zu einer „authentischen“ „Teezeremonie“ „einladen“ wollten ging es über die Urban Planning Exhibition Hall (die sind doch größenwahnsinnig) über die Nanjing Road („buy watch“ ; „lady massagie“ ; „france crocodile shirt company“) zur Shanghaier Old Town.
Old Town ist ein schöner Teil von Shanghai, denn man hat sich die Mühe gemacht zwei Blöcke ganz 100%ig authentisch traditionelles China zu restaurieren , um dann irgendwie zu vergessen dass eine Parallelstraße das wirkliche China anfängt (Kommentar eines Kollegen der da ein Paar Tage später durchkam: „Ich bin gestern durch die übelsten Slums gefahren“). Leute die nahezu auf der Straße wohnen, Großfamilien in einem Zimmer, unbeheizte einsturzgefährdete Häuser oder eingestürzte Häuser (die muss man dann auch nciht mehr heizen) – und das mitten in der Boomtown Ostasiens. Vermutlich warten diese Leute jedoch nur darauf ein sicherlich großzügiges Angebot zu bekommen um nach angemessener Entschädigung in ihr tolles neues Zuhause zu ziehen. Und das alles in Sichtweite des World Financial Centers.
Nach diesem Ausflug an eine der authentischsten Stellen Shanghais ging es dann anschließend wieder zurück auf die Touri-Pfade, Pudong im Dunkeln (ein Anruf bei der Magic Number genügt um den Oriental Pearl Tower anzuschalten, ich glaube nciht dass es Zufall war dass der angeschaltet wurde als ich gerade anrief und danach fragte). Der Bein bisschen rumschubsen mit Chinesen .. das übliche Abendprogramm