Ein Wochenende in Peking – Tag 1

Erster Tag und natürlich mussten es die klassischen Touristenziele sein: Platz des himmlischen Friedens und die verbotene Stadt!

Der Platz des himmlischen Friedens wär sichelrich ein unheimlich eindrucksvoll großer Platz – hätte man nicht zuerst für irgendeinen komischen, alten, toten Kerl ein Maosuleum hingestellt und dann noch ein Paar raumtrennende LED-Propagandatafeln hingestellt. So war es dann doch nur ein großer Platz mit einigen offensichltichen Sicherheitskräften (die mit den grünen Uniformen), einigen nicht so offensichtlichen (die mit den roten Armbinden) und einigen die man nicht erkennen sollte, welche sich allerdings dennoch auffällig benommen haben.

Schön war es auch, dass der komplette Platz rundrum mit Sicherheitskontrollen (incl. Röntgengeräten und wirklich zupackenden Kontrolleurinnen) abgeriegelt wurde. Wovor hat man da bloß Angst?

Die verbotene Stadt  ist ein riesiges, eindrucksvolles Labyrinth aus Toren, Tempeln, Konkubinenzimmern, Ankleidezimmern, Auskleidezimmern, Räumen zum Essen, Opfern, Üben, Schlafen, Beischlafen und anderem Gerümpel. Allerdings ist es einfach Overkill an chinesischen, traditionellen Gebäuden. Und leider ist auch diese tolle Atmosphäre der verbotenen Stadt, dass man dort noch hautnah erlebt und spürt wie es am Hofe des Kaisers zuging, wie gelebt wurde, eher ein Gerücht.

Dennoch ist es eindrucksvoll, dass ausgerechnet in China noch ein solch riesiges Monument der eigenen Kultur überlebt hat, und heute sukzessive restauriert wird (auch wenn überall steht, dass dies mit Geld von Amex geschieht)

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